Hotel Victoria
  • Hotel Victoria Nürnberg Privathotel
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Tradition modern erleben

Gastlichkeit seit 1896 – privat, persönlich, einzigartig

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Victoria erzählt aus ihrer Sicht von 111 Jahren am Eingang zur Altstadt:

Viel gibt es aus einer so bewegten Geschichte zu erzählen ... ich, die VICTORIA, versuche mich kurz zu halten, auch wenn ich gerne ins Schwelgen gerate:

1896 wurde ich von Carl Schnorr, zusammen mit dem Grand Hotel Nürnberg, gleich neben dem Königstorturm erbaut. Ich bin ein sehenswertes Beispiel „Nürnberger Neugotik“ und stehe deshalb bis heute komplett unter Denkmalschutz.

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Schon zur Jahrhundertwende war ich Veranstaltungsort wichtiger Ereignisse und stolz darauf auch in der Öffentlichkeit als ein so gutes Hotel geschätzt zu werden.

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Daran, wann ich genau in den Besitz der Gebrüder Wrede kam, kann ich mich leider nicht mehr erinnern; ein wunderschönes Bild hält die beiden aber in Erinnerung.

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In den 20er Jahren brachte mich dann der Kaufmann Joseph Schuler – übrigens der Urgroßvater der heutigen Geschäftsführerin Sabine Powels - in die Familie, die noch heute über meine Geschicke bestimmt.
Sehen Sie wie hübsch ich damals war, da musste man ja begeistert von mir sein und mich unbedingt in Familienbesitz bringen.

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Im 2. Weltkrieg wurde mir wie fast allen Nürnberger Gebäuden schwer zugesetzt und während der verheerenden Bombenangriffe war ich fast bis auf die Grundmauern ausgebrannt.

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Zum Glück hatte Joseph Schuler Mut und Energie, in meine Zukunft zu setzen und baute mich zwischen 1945 und 1948 wieder auf.

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In den 50er und 60er Jahren hatte ich meine Glanzzeit. Berühmte Gäste haben mich besucht und meine Küche war unwiderstehlich.
Sehen Sie hier die Großmutter von Sabine Powels – Elisabeth Schuler – als sie O.W. Fischer im Victoria herzlich willkommen heißt.

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Die Zeiten brachten es mit sich, dass nicht immer ganz so liebevoll mit meiner wertvollen Tradition in Bezug auf mein Äußeres umgegangen wurde. Aber ich war trotzdem stolz, immer schick und trendig zu sein.

Nachdem Familienmitglieder wie die heutigen Gesellschafterinnen Ursula Mutard und Helga Mitzel auch nicht mehr halfen, mich in Schwung zu halten, wurde ich ein bisschen träge, weil immer andere Hotelleitungen mich lenkten und die Familie nur noch aus der Ferne für mich da war. Es ging mir nicht so gut und außerdem kamen viele neue Hotels in Nürnberg hinzu, die versuchten, mir die Show zu stehlen.

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Zum Glück hatte Theodor Schuler, dem ich übrigens in meinem ganz offiziellen Namen noch alle Ehre erweise, ein Einsehen, in dem er ganz viel Vertrauen in seine Enkelin, Sabine Powels setzte. 1996 bat er sie, nach absolviertem BWL Studium in München und etlichen Auslandsaufenthalten, erst 24jährig, die Leitung von mir, meinen Gästen und dem Victoria Team zu übernehmen. Ein mutiger Schritt, aber er wusste was er tat. Dass er mir noch schnell alle meine Zimmer renovierte war ein Geschenk für uns alle und wir konnten mit Zuversicht in die Zukunft blicken.

Jochen Powels, der Vater von Frau Powels, war auch damals schon Geschäftsführer und gab Rückendeckung insbesondere in allen finanziellen Fragen.

Jetzt ging es Schlag auf Schlag ... mit klarem Konzept hatten wir erst meine Existenzerhaltung durch aufwändige Kellersanierung zu sichern und dann ging es an die schönen Dinge, mich so einzigartig zu machen, wie ich mich heute all unseren Gästen und Nürnbergern als echtes Schmuckkästchen für Nürnberger Hoteltradition präsentiere.

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Ganz sorgfältig wurde meine Baugeschichte mit Hilfe von blauhaus Architekten – Herrn Mathias Kreibich – aufgearbeitet und alle folgenden Renovierungen und Umbauten immer unter das Motto gestellt: Historisches erlebbar machen. Alles Echte, wirklich Alte, wird erhalten und zu neuem Glanz erweckt und in den Vordergrund gestellt; oft auch ganz modern interpretiert. Sehen Sie hier mein altes Hotelsilber modern fotografiert an meinem Frühstücksbuffet.

Alle sind begeistert von dieser Entwicklung; meine Zimmer immer warm und gut besucht. Seit einigen Jahren biete ich auch neuen Raum für Tagungen und Veranstaltungen: Sie bringen zusätzliches Leben, was mich sehr sehr glücklich macht. Und dass ich seit 2007 auch noch mit dem Zusatz Superior ausgezeichnet bin, macht mich besonders stolz.

Höhepunkt war der ergreifende Moment als meine Frontfassade 2007 pünktlich zum Jubiläum feierlich enthüllt wurde und so viele Menschen gekommen sind, um mit mir und vor allem mich zu feiern. Ich könnte soviel darüber erzählen, es war ein so einzigartiger Event. Sehen Sie sich unseren Film an und erleben Sie, warum ich gar so schwärme.

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Auch in den folgenden Jahren rastete mein Team nicht und es wurde weiter in meinen Erhalt investiert. In 2009 wurde mein historisches Treppenhaus renoviert und seine liebenswerten alten Details gekonnt in Szene gesetzt.

Ein roter Teppich führt die Gäste nun vom Erdgeschoss über unsere Zwischenetage, in der der Wintergarten LichtBlick entstanden ist, in die oberen Etagen.

Alte Butzen-Fenster, das antike Geländer sowie die aufbereiteten Sandstein-Treppenstufen bieten ein einzigartiges Bild.

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Im Anschluss musste viel Kraft und Energie in "unsichtbare" Investitionen gesteckt werden - meine Alter erforderte einige Vorkehrungen, um den modernen Brandschutzrichtlinien gerecht werden zu können.

Doch damit nicht genug!

Seit Beginn 2012 verfüge ich über eine zweite JuniorSuite. Mein Appartement BlickFang wurde in das großzügige und herausragend gestaltete Zimmer LogenPlatz Königstor umgestaltet.

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Gegen Ende des Jahres wurde dann die nächste große Veränderung begonnen:
Ich sollte einen neuen Rezeptions- und Barbereich bekommen!

Seit Ende Februar 2013 freue ich mich nun über diese besonders gelungene Umbaumaßnahme. Die Gäste werden von meinem Team in einem hellen, freundlichen Ambiente empfangen.
Auch hier wird Ihnen durch verschiedene Details die Besonderheit meiner Geschichte nahe gebracht.
Altes Silber sowie die spezielle Gestaltung einer Spiegelfront verknüpfen ein weiteres Mal meine Tradition mit der Moderne und wecken Neugierde auf die Entdeckung der tollen Stadt Nürnberg. Kommt man danach am Abend zurück zu mir, lädt der gemütliche Barbereich auf ein regionales Bier ein.

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Den neuesten Wandel erfuhr ich ab April 2013. Meine Geschäftsführer und Gesellschafter haben sich dazu entschieden, auch meinen 4. Stock auf den neuesten Stand zu bringen. Einige Zimmer werden zusammen gelegt und somit größer, der Flur wird moderner und heller und mein Gesamtbild durch diese große Sanierung abgerundet. Seit August 2013 ist alles abgeschlossen und ich freue mich, meinen Gästen und Freunden das tolle Ergebnis zu präsentieren.