Nürnberg für Entdecker
Unbedingt sehen müssen Sie folgende Nürnberger Wahrzeichen. Bei den individuellen, besonderen, nicht ganz so bekannten, aber keineswegs weniger spannenden Entdeckungen helfen wir Ihnen persönlich.
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Kaiserburg
Hoch über der Stadt thront das Wahrzeichen Nürnbergs, die Kaiserburg. Die Burg, in der von 1050 bis 1571 alle Kaiser des Heiligen Römischen Reiches zeitweise residierten, gehört zu den bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters. Zu besichtigen sind der Palas (Hauptgebäude) mit den reich ausgestatteten Kaiserzimmern, die romanische Doppelkapelle, der Tiefe Brunnen und der Sinwellturm sowie eine umfangreiche Sammlung von Waffen und Geräten.
Albrecht-Dürer-Haus
Unter dem Motto „Zurück zu Dürer“ präsentiert das Albrecht-Dürer-Haus die Wohn- und Arbeitsstätte des Künstlers Albrecht Dürer (1471-1528). Eine besondere Attraktion ist die Maler- und Druckwerkstatt der Dürer-Zeit, in der künstlerische Techniken vorgeführt werden. Durchs Haus führt die Hausherrin höchstpersönlich: „Agnes Dürer“ berichtet über Kopfhörer in fünf Sprachen vom Alltagsleben im Künstlerhaushalt. Zu festen Terminen bietet sie in Gestalt einer historisch gewandeten Schauspielerin Führungen für Erwachsene oder Kinder an.
Schöner Brunnen
Von 1389 bis 1396 vom Parlier und Steinmetz Heinrich Beheim erbaut. Die 19 Meter hohe Steinpyramide wächst wie eine gotische Kirchturmspitze aus einem achtseitigen Becken und verjüngt sich über drei Stufen bis zur Kreuzblume. In vier Reihen stehen vierzig Steinfiguren, allesamt bedeutende Werke des 14. Jahrhunderts, die das Weltbild des Heiligen Römischen Reiches repräsentieren: unten die Allegorien der Philosophie und der Freien Künste, in der Mitte die Evangelisten und die lateinischen Kirchenväter, in der dritten Reihe die sieben Kurfürsten und die neun Helden, oben Moses und die sieben Propheten.
Das Schutzgitter um den Brunnentrog wurde 1587 von Paulus Kühn aus Augsburg geschmiedet. 1902 wurde es von Albert Leipold instand gesetzt und mit dem bekannten drehbaren Ring versehen.
Der Henkersteg
Der Henkersteg wurde 1457 als Holzsteg errichtet. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert wohnte im Turm und dem gedeckten Holzsteg über der Pegnitz der Henker. Nach dem Hochwasser von 1595 wurden drei Stadtmauerbögen über dem südlichen Pegnitzarm abgerissen und durch den hölzernen, Ziegel gedeckten Henkersteg (1954 rekonstruiert) ersetzt.
Die Lorenzkirche
St. Lorenz ist eine der bedeutendsten mittelalterlichen Kirchen der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg. St. Lorenz bildet städtebaulich das Pendant zu der älteren Kirche St. Sebald und zu der kaiserlichen Burg. Der im Zweiten Weltkrieg stark beschädigte Bau wurde nach dem alten Vorbild wieder aufgebaut.
Tiergarten Nürnberg
Mit knapp 70 ha gehört der Tiergarten der Stadt Nürnberg zu den größten Zoologischen Gärten Europas. Er ist charakterisiert durch großzügige Wald- und Wiesenlandschaften mit Weihern und ehemaligen Steinbrüchen, die zu weitläufigen naturnahen Gehegen umgestaltet wurden. In den letzten Jahren wurde eine Reihe von früher kritisierten Anlagen mustergültig umgebaut wie beispielsweise die 2000 m² große Gorillaanlage oder der sogenannte Aquapark für Pinguine, Fischotter, Biber, Seelöwen und Eisbären.
















